Big Buck Bunny – Einen Animationsfilm vertonen
Big Buck Bunny – Einen Animationsfilm vertonen
Einreichende Institution: Gymnasium Neu Wulmstorf, Klasse 10-3
Projektzeitraum: Mai 2026
Anzahl der Teilnehmenden: 27
Alter der Teilnehmenden: ca. 16 Jahre
Art des Projektes: Filmvertonung
Wie verändert Musik die Wirkung eines Films? Mit dieser Frage beschäftigte sich die Klasse 10-3 des Gymnasiums Neu Wulmstorf im Musikunterricht. Ausgehend vom Animationsfilm „Big Buck Bunny“ entwickelten die Schülerinnen und Schüler eigene Filmvertonungen und setzten dabei gezielt Techniken der Filmmusik ein. Ziel war es, Stimmungen zu erzeugen, Handlungen zu unterstützen und die Wirkung von Bildern durch Musik und Geräusche bewusst zu gestalten.
Nach einer Einführung in Filmmusiktechniken wie Mickey Mousing, Moodtechnik und Leitmotivik arbeiteten die Jugendlichen eigenständig in Gruppen. Mit Programmen wie GarageBand, iMovie und CapCut komponierten sie Musik, nahmen Klänge auf und ergänzten passende Geräusche. Dabei entschieden sie selbst über Arbeitsweise, kreative Ideen und technische Umsetzung. Eine besondere Herausforderung bestand darin, Musik und Sounds präzise mit den Filmszenen zu synchronisieren und ein stimmiges Gesamtbild zu schaffen. Besonders beeindruckend war für die Teilnehmenden der Moment, als sie ihre fertige Vertonung zum ersten Mal gemeinsam sahen und hörten und erleben konnten, wie stark Musik die Wirkung eines Films verändern kann.
Laudatio der Jury:
Liebe Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Neu Wulmsdorf,
einen Animationsfilm zum Leben zu erwecken, ist eine besondere Kunst. Wortwörtlich haucht man dem Film eine Seele ein. Der Ton ist für die emotionale Einordnung der Geschichte , der Situation, der Charakterisierung der Figuren – letztendlich des ganzen Films von herausragender Bedeutung. Ihr habt euch dieser Aufgabe gestellt und aus „Big Buck Bunny“ mit eigenen Klängen, Musik und Geräuschen einen ganz neuen Film entstehen lassen.
Als Jury hat uns besonders beeindruckt, dass ihr dabei nicht einfach nach einer vorgegebenen Anleitung gearbeitet habt. Ihr habt selbst entschieden, wie ihr vorgehen wollt, habt unterschiedliche Ideen entwickelt, ausprobiert und miteinander verbunden. Ihr habt echte Instrumente aufgenommen, digitale Instrumente eingesetzt und lizenzfreie Sounds integriert. Dabei habt ihr euch mit anspruchsvollen Techniken wie Mickey Mousing, Moodtechnik und Leitmotivik auseinandergesetzt.
Besonders schön finden wir, dass aus ganz unterschiedlichen Ansätzen am Ende ein gemeinsames und dadurch spannendes Ergebnis entstanden ist. Auch Schwierigkeiten – etwa die präzise Abstimmung von Ton und Bild – habt ihr gemeinsam gelöst.
Ihr habt uns gezeigt: Filmmusik ist nicht nur Begleitung. Sie verändert, verstärkt und erzählt eine Geschichte.
Dafür sagen wir euch: Herzlichen Glückwunsch!